Donnerstag, 18. Februar 2010

Rezension über das Buch "Stockfotografie - Geld verdienen mit eigenen Fotos- von Robert Kneschke

In meiner Rezension geht es um das Buch „Stockfotografie – Geld verdienen mit eigenen Fotos – vom Fotografen Robert Kneschke. Der Autor des Buches ist mir schon seit längerem durch seinen Blog „Alltag eines Fotoproduzenten“ bekannt.

Vor diesem Buch habe ich schon einige andere Bücher über Stockfotografie gelesen. Auf dieses Buch war ich allerdings sehr gespannt, weil mir die Art zu schreiben schon auf dem Blog sehr gut gefällt.

Das Buch ist in zwei Teile gegliedert. Der erste Teil beschäftigt sich mit der Arbeit vor und während des Shootings, der zweite Teil mit dem, was nach den Fotoaufnahmen kommt.

Im Teil A gibt es einen informativen Rückblick auf die Geschichte der Stockfotografie, auf die erforderliche Ausrüstung, Hinweise zu Gestaltungsregeln, einen Exkurs in Arten und Anwendung von Beleuchtung. Daneben werden beliebte und somit verkaufbare Motive und sonstige Motive und deren Nutzung als Stockfotos vorgesellt. Ein weiteres Kapitel handelt über die Qualität der Bilder und den Anforderungen der Bildagenturen.

Der Autor gibt dem Leser Einblicke in die Arbeit mit Models und zeigt auf, warum Portraitfotografie so erfolgreich ist und was beim fotografieren beachtet werden muss.

Zuletzt wird in einer verständlichen Art und Weise das sehr wichtige Kapitel „Rechtliches“ behandelt. Dieser Bereich sollte für jeden Anbieter von Fotos in einer Bildagentur eine hohe Priorität haben.

Im Teil B geht es um effiziente Arbeitsabläufe, die geeignete Bildauswahl sowie die Verschlagwortung der Bilder. Der letzte Punkt nimmt einen größeren Rahmen ein. Dies hat allerdings auch seine Berechtigung, denn die Bilder müssen vom potenziellen Kunden ja auch gefunden werden.

Auf die Bildbearbeitung wird relativ kurz eingegangen. Das ist aber ok so, denn hierzu sind andere Bücher geschrieben worden und eine intensivere Beschäftigung mit diesem Thema hätte den Rahmen des Buches gesprengt.

Ausführlich werden dann die verschiedenen Bildagenturmodelle, deren Angebote, der Service, die Anforderungen und die Gewinnauszahlung vorgestellt und eine Übersicht der verschiedenen Bildagenturen mit Bemerkungen des Autors gelistet.

Ein weiterer Block befasst sich dann mit dem Thema „Statistik“. Für mich pers. War dieser Block nicht ganz so interessant, weil ich für meine Bilder und deren Vermarktung bereits ein eigenes Konzept entwickelt habe. Bei meinen geringen Verkäufen reicht mir dies vollkommen aus. Seine Berechtigung im Buch hat dieses Kapitel aber auf alle Fälle.

Das Buch endet mit Kapiteln über Versicherungen, Gewerbeanmeldung und deren Auswirkungen, Berufskrankheiten, Steuern. Dieser Bereich fand dann wieder meine volle Aufmerksamkeit.

Ein sehr gelungenes Buch für Anfänger und Fortgeschrittene, dass meiner Meinung alle Aspekte der Stockfotografie anspricht und für Jeden als Kompendium dienen sollte.

Nützlich fand ich in den einzelnen Kapiteln die kleinen Tipps, Hinweise und „Warnungen“, die den Text sinnvoll ergänzen. Unterstützt wird der Inhalt des Buches mit Links zu weiterführen Seiten im Internet.

Fazit: Sehr Empfehlenswert